Die eigene Rolle im Produktmanagement ausfüllen

In der heutigen Zeit ändern sich die Technologien rasant, und hiermit auch die Berufe.  Gerade wenn man eine Aufgabe schon lange ausfüllt, ist es gelegentlich hilfreich, sich mit der eigenen beruflichen Rolle zu befassen.

Hierzu hab ich ein paar nützliche Tipps aus der Feder eines „alten Hasen“ gelesen.

5 Tipps

Der unten verlinkte Artikel „5 tips for mastering the role of product manager“ gibt einen kleinen, aber feinen Einblick in das Aufgabenspektrum im Produktmanagement.

Der Autor gibt dem Leser aus seiner langjährigen Erfahrung Tipps wie man seine Rolle im Produktmanagement am besten ausfüllen sollte.

Was, warum, wann?

Er beginnt mit dem Wertbeitrag des Produktmanagements und sieht die Hauptaufgabe darin,  für das Entwicklungsteam die 3 W`s zu klären: Was, warum und wann?

Meiner Erfahrung nach hat er hier den richtigen Fokus im Blick. Allerdings kommt es stark auf die Rolle an, wie wichtig welches W konkret ist.

In vielen Firmen hat sich die Rolle des Produktmanagements aufgefächert, und es gibt heute Mitarbeiter im Produktmanagement, die als Produktowner in einem Scrum Team arbeiten. Dann gibt es wieder welche, die sich eher mit dem Business Development beschäftigen.

Bereits diese beiden Aufgaben haben einen sehr unterschiedlichen Fokus – und es gibt noch mehr Rollen, die das Produktmanagement bedient.

Produktlebenszyklus

Er sieht das Produktmanagement eher in der „Wachstumsphase“ im Produktlebenszyklus angesiedelt. Meiner Erfahrung nach stimmt dies nur zum Teil. Produkte in der Wachtumsphase erfordern viel Aufmerksamkeit. Daher verbringt das Produktmanagement viel Zeit mit diesen Produkten.

Auf der anderen Seite sind neue innovative Produkte wichtig für die Zukunft, d.h. diese Funktion sollte auch mit ganz jungen Produkten arbeiten. Oft machen konkrete Teams beides: das Eigene Produkt pflegen und in der Neuproduktentwicklung arbeiten. Und so wäre des auch richtig.

Visionen und Methode

Seine letzten Tipps befassen sich mit den Punkten

  • Stories entwerfen (welche die Strategie ausmachen)
  • Methoden anwenden
  • Stärkenprofile und Visionen entwickeln

Das Sammeln von Anforderungen („Was soll das Produkt können?“) und der Entwurf der Produktpositionierung („Welche Probleme löst es?“) sind die wohl wichtigsten Beiträge, die das Produktmanagement für die Produktentwicklung leistet.

Meiner Erfahrung nach gehen beide Hand in Hand. Idealerweise gibt es häufigen Kundenkontakt, und es ist möglich, beide Bereiche synchron abzudecken. Wie Eingangs schon gesagt: Am Ende sollte man wissen „was das Produkt leisten soll, und warum“.

Die Vision ist wichtig, damit ein Entwicklungsteam versteht in welche Richtung entwickelt werden soll. Hier muss man dafür sorgten, daß es ein gemeinsames Verständnis über das Produkt (warum/ was?) gibt. „Personas“ sind für mich hier die wichtigsten Hilfsmittel (siehe frühere Artikel).

Weiterführende Informationen

Das Original dieses Artikels ist auf Der Produktmanager erschienen (©Andreas Rudolph). Folgeartikel zum Thema gibt es über die (→Mailingliste), oder indem Sie →mir auf Twitter folgen.

In der Online Version des Artikels finden Sie hier die versprochenen weiterführenden Links:

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